Die Süd-Müll GmbH & Co. KG hat bei der Struktur-...> Weiterlesen
Die Süd-Müll GmbH & Co. KG plant die Erweiterung der bestehenden Deponie in Heßheim. Damit wollen wir auch zukünftig einen dauerhaften Beitrag zu einer gesicherten Abfallentsorgung in der Metropolregion Rhein-Neckar leisten.
Die Möglichkeit zur Beseitigung von verunreinigten Böden und nicht verwertbaren mineralischen Abfällen ist aufgrund mangelnden Deponieraums in der Vorderpfalz seit Jahren nur noch eingeschränkt gewährleistet. Darum planen wir eine Erweiterung der bestehenden Deponie (Deponieklasse II), für eine gesicherte und umweltverträgliche oberirdische Ablagerung von Materialien, um 9,1 Hektar im Osten des Geländes zwischen Gerolsheim und Heßheim.
Die Kapazitätserweiterung baut auf die gesamte Infrastruktur der aktuell betriebenen Deponie auf und ist auch technisch einfach ausbaufähig.
Für die Deponieerweiterung werden, wie bereits seit 1993, keine organischen sondern ausschließlich mineralische Abfälle angenommen.
Mit einem jährlichen Ablagerungsbedarf von rund 70.000 m³ (entspricht ca. 120.000 t) können wir den Betrieb ca. 26 Jahre weiterführen und somit den Standort mit seinen Arbeitsplätzen langfristig sichern sowie einen wertvollen Beitrag für die Bauwirtschaft leisten.
Bei der Deponie der Süd-Müll GmbH & Co. KG in Heßheim handelt es sich um eine private Deponie ohne Beteiligung der Kommune und ist aktuell als Industriegebiet ausgewiesen.
Eine Deponieerweiterung ist ein Großprojekt – jede Phase für sich ist essenziell wichtig für die
ordnungsgemäße Inbetriebnahme, Umsetzung sowie Nachbereitung.
Seit 2012 wird das Projekt geplant, geprüft (Umwelt- und Artenschutz, Entwässerung, etc.) und entsprechende Pläne und Unterlagen nach Kreislaufwirtschaftsgesetz in Verbindung mit der Deponieverordnung sowie des Landeskreislaufwirtschafts-gesetzes erstellt, die zur Abgabe des Antrags notwendig sind.
Die Antragsunterlagen wurden am 11.12.2025 bei der zuständigen Behörde eingereicht.
Offenlegung des Antrags auf der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim für alle Bürger (vom 19.01.2026 bis 18.02.2026) sowie auf der Homepage der SGD-Süd und dem UVP-Portal.
Anschließend erfolgt die Prüfung durch alle notwendigen Ämter und Behörden bis hin zur Freigabe des Antrags inkl. der möglichen Einwände von Bürgern und Verbänden/ TÖBs. Ggf. Umsetzung Revisionsschritte und Klärung offener Fragen und Punkte.
Bau aller notwendigen Komponenten und Anbindung an vorhandene Infrastruktur:
u.a. die Basisabdichtung mit Sickerwassererfassung, Pumpwerke, Wasserleitungen, etc.
Regulärer Deponiebetrieb von ca. 26 Jahren bei einer jährlichen Ablagerungsmenge von 120.000 Tonnen – entsprechend den Vorgaben der Deponieverordnung.
Nach Abschluss der Verfüllung von Material und Erreichen der Kapazitätsgrenze wird die Deponie geschlossen und versiegelt.
Übergangsphase zwischen Ablagerungsphase und Nachsorgephase inkl. Bau der Oberflächenabdichtung.
Nachsorge laut Deponieverordnung inkl. Sickerwasserreinigung, Kontrolle, Überwachung und Pflege bis zur Entlassung aus der Nachsorge
Hier erhalten Sie weitere Einblicke in die Grundlagen der Genehmigungsplanung.
Die Karte zeigt die Restverfüllkapazitäten (m³) sowie Erweiterungspläne der aktuellen DK II-Deponien im Überblick.
Benedikt Eberhard, Geschäftsführer der Süd-Müll GmbH & Co. KG
und Gesellschafter der WILLERSINN Gruppe
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